Konzert- Rückblick:


Braunschweig, 13. Oktober 2000

Wie aus Insiderkreisen durchsickerte, wurden trotz erschwerter psychischer Bedingungen am Nachmittag im Media Markt (man berichtete) beim Konzert auch die Kamerafrauen wieder gesichtet. Unglaublich, was die alles aushalten können und dabei trotz allem nie den Spaß und die gute Laune verlieren. Leider wurden die Erwartungen, was den Menschenandrang betrifft, nicht erfüllt, was aber nicht heißt, daß Ina und ihre phantastische Band nur halbherzig bei der Sache waren. Es ist weltweit bekannt, daß es für Ina kein Grund ist, 100, 300 oder 500 Leute nicht genauso formvollendet und perfekt mit delikaten Gehörleckerbissen zu verwöhnen, wie 1000 Leute.
Sie gibt alles und sie bekommt es tausendfach zurück.
Da verwundert es dann auch niemanden, daß "ihre" Männer sie mit vollstem Einsatz unterstützen. Erstklassige Soloattacken von Manni an der Gitarre, Uwe an Baß und Geige, Gero an der Orgel und Tom am Schlagzeug ließen beim Publikum oftmals die Kinnläden aushaken! Wo sonst erlebt man schon solche Perfektion auf der Bühne?
Unnötig natürlich zu erwähnen, daß es weitaus schöner gewesen wäre, wenn ein paar mehr von den erwarteten Leuten gekommen wären. Man hätte allerdings auch uns einfach klonen können (Dank ans Giffhörnchen). Da stellt sich aber wiederum die Frage, ob Ina und Band das verkraften würden.
Da in Musiker- und Fankreisen schon seit langem über Inas Lakewood Gitarre aus "sibirischem" Holz gestaunt wird, mußte der Herr Hollaender (Manni) schließlich mal nachziehen. Es wird spekuliert, daß das Geld für eine neue Gitarre nicht ganz gereicht hat, darum gab es wohl vorerst nur eine neue Lackierung. Aber seien wir doch mal ehrlich: ... dieser neue Klang!!! Einfach vorzüglich ...
Für alle unerwartet gab es dann auch noch zwei Weltpremieren aus dem aktuellen Album "Spieglein, Spieglein". Ziemlich am Anfang kamen die so "arg gebeutelten" Kamerafrauen, die wie immer ihren Platz direkt vor dem Mikro (allerdings vor der Bühne) eingenommen hatten und natürlich auch das übrige Publikum in den Genuß eines ihrer 13 Favoriten der CD: "All und Alles" war der erste neue Renner. Zusammen mit Ina leuchteten die Fans in ihren Farben und folgten Inas Stern- frei und losgelöst vom tristen Alltag. Nicht mehr zu halten waren die Menschen, als endlich der zweite Höhepunkt des Abends von Ina angekündigt wurde: "Spieglein, Spieglein"! Spätestens da, wurde allen klar, daß Ina nach wie vor kein Blatt vor den Mund nimmt und das es dumm wäre zu glauben,daß sie keine Power mehr für Aktionen hat. Gemeinsam mit anderen Frauen- die sich noch trauen, Babylon neu aufzubaun- wird Ina nämlich... Das wird noch nicht verraten!

Nach dem Konzert wurden viele Stimmen laut, die sich noch mehr von den neuen Liedern gewünscht hätten. Wie man aber schnellstens aufgeklärt wurde, darf man nun mit Höchstspannung den Januar und die Tour erwarten und dort endlich auch die anderen Dauerbrenner live erleben!
Nach der ausgefallenen Signierstunde im Media Markt, kamen die Unterschriftenjäger aber trotzdem noch voll und ganz auf ihre Kosten.
Sogar das Kameradamengesangstrio konnte hier diverse Unterschriften der beliebten Künstlerin ergattern (Gerüchten zufolge dürften das wohl kaum die ersten, geschweige denn die letzten Autogramme ihrer Karriere gewesen sein!).
Freuen wir uns schon heute auf das, was noch kommen wird.

Eines ist sicher: Es wird was kommen- und das gewaltig!

Was für ein Faux pas!!!
Gerade uns mußte das passieren, uns - die wir doch sonst so aufmerksam und präzise sind! Ausgerechnet wir nehmen soooooo wenig Anteil an den kleinen Dingen, die das Herz des Gitarristen erfreuen! Wollen wir ihm dann doch jetzt gebührende Genauigkeit und Tribut zollen und hier noch einmal ausdrücklich erwähnen, daß der Herr Hollaender nicht nur auf der frisch lackierten Gitarre (GIBSON SG) meisterhaft spielte, sondern sich durchaus auch noch eine niegelnagelneue GIBSON Les Paul geleistet hat, mit der er uns das ein oder andere Mal verzauberte!
Manni, sei versichert, so etwas passiert uns nicht wieder!





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