Immer die selbe Geschichte

C´est toujours la même histoire
K.u. T: D.White/ H. Contet
Editions Paul Beuscher, Paris

Ich hab den Kerl gekannt, der mit dem Mädchen ging,
die lachte so ein Lachen, bei dem er Feuer fing.
La la, la ...
Er bat um Nadel, Faden, sagte: "Du wirst sehn,
ich will mir deine Locke an meinen Mantel näh`n."
la la la...
Alles gab sie ihm- Nadel und auch Zwirn
und ihr Mädchenherz allein, noch obendrein.

Es ist immer noch das gleiche,
immer ein und das selbe Spiel,
wenn ich jetzt viel drüber rede,
tun Sie nur so, als hörten Sie zu.

Das Mädchen und die Sehnsucht, nun, ich hab’s gesehn,
denn sonntags nahm er sie in‘ Arm zum Tanzen gehen.
la la la...
Wenn die Liebe rein wär, das Leben gut und wahr,
sie gingen bis zu Ende, den Weg, den Tag das Jahr.
La, la ....
Doch er hat sie belogen, sie sah nicht, wie geschickt,
am Tag als er verschwand, hat sie`s nicht mehr geblickt.

Es ist immer noch das gleiche...

Ich hab den Kerl gekannt, der mit dem Mädchen ging,
die lachte so ein Lachen, bei dem er Feuer fing.
La, la, la la ...
Die weinte um die Nadel, den Zwirn, ihr Mädchenherz
Die Tränen hörten auf- zurück blieb nur der Schmerz.
la la la...
Ihr Herz war kalt geworden,
noch schlimmer als man denkt.
Ich weiß, wovon ich red, denn –
das Mädchen- das bin ich.

Es ist noch ein und das selbe Spiel.

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