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Die Menge
La foule
K.:A.Cabral/T.:E. Gassion
J.Korn, Editorial Musical/
Neue Welt Musikverlag
Ich seh die Stadt berauscht- so wie in Trance,
wie sie in der Sonne ertrinkt,
alles feiert, ist aus der Balance,
es gibt keinen um mich herum der nicht singt.
Ich stehe mittendrin in dem Gewühle,
verlassen, betäubt, allein,
alle Menschen zeigen ihre Gefühle
und stoßen mich in fremde Arme rein.
Von der Menge aufgebracht, angemacht,
mitgesogen, mitgezogen,
die uns, die uns mit sich zieht.
Unsre Körper pressen sich aneinander,
wir sind ausgelassen, dem Himmel nah.
Von der Menge aufgebracht, angemacht,
mitgesogen, mitgezogen
die wie wild "Farandole" tanzt.
So verwirrt heben wir ab, fallen wieder zurück,
durchgedreht von soviel Rausch soviel Glück.
Meine Freude ist dahin von seinem Lachen,
es durchbohrt mich, geht durch Mark und Bein.
Jemand reißt ihn mir aus meinem Arm,
ich kann nichts machen.
Ich schrei wild in die Menge rein.
Von der Menge aufgebracht, angemacht,
mitgesogen, mitgezogen
die uns, die uns beide trennt.
Seine Stimme verlier ich im Gewühle,
und ich weine, vor Wut, Raserei.
Von der Menge aufgebracht, angemacht,
mitgesogen, mitgezogen
die wie wild Farandole tanzt.
Ich verfluche all die Leute, die an mir vorübergehn,
denn den einen den ich meine, wird ich nie mehr wiedersehn.
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