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Milord
Milord
K.:M.Monnot /T.:G. Moustaki
F. Salabert
Setzen Sie sich, Milord,
zu mir an meinen Tisch,
da draußen ist es kalt,
hier drinn‘ ist‘ s angenehm
und auch bequem, Milord,
die Füße auf den Tisch,
die Sorgen auf mein Herz,
und bleiben Sie ganz cool.
Ich kenne Sie, Milord,
Sie hab‘ n mich nie gesehn,
bin eine von den Mädchen,
die im Schatten stehn.
Gestern kamen Sie,
ganz dicht an mir vorbei,
ich hätt Sie fast berührt,
ich dacht‘ mir nichts dabei.
Sie waren ganz schön stolz
und sah‘ n so himmlisch aus,
mit Ihrem Seidenschal-
das war nicht mehr normal.
Das Mädchen an Ihr‘m Arm,
was hatte die für‘ n Charme.
Mein Gott, was war die schön,
mir blieb das Herz fast stehn.
Setzen Sie sich, Milord,
zu mir an meinen Tisch,
da draußen ist es kalt,
hier drinn‘ ist‘ s angenehm
und auch bequem, Milord,
die Füße auf den Tisch,
die Sorgen auf mein Herz,
und bleiben Sie ganz cool.
Ich kenne Sie, Milord,
Sie hab‘ n mich nie gesehn,
bin eine von den Mädchen,
die im Schatten stehn.
Gestern nahm das Schiff
die Schöne mit sich mit.
Vorbei die schöne Zeit,
und all die Zärtlichkeit.
Milord, es ist jetzt aus.
Sie wird es nie erfahrn.
Sie war die große Liebe
und bleibt es noch nach Jahr`n.
Wie der Kummer, der- jetzt Ihre Seele frißt,
wie der Kummer dessen Schmerz die Liebe ist!
Sie sehn jetzt aus, Milord,
so wie ein kleines Kind,
lassen Sie‘ s raus, Milord,
lassen Sie‘ s geschehn.
Ich pfleg` Ihr krankes Herz,
ich sing für Sie ein Lied
über die Liebe, Tod, Trauer und Abschied.
Sehn Sie mich an, Milord,
auch wenn Ihr Herz nicht lacht,
aber Sie weinen ja- das hätt ich nie gedacht.
Lächeln Sie mich an, Milord,
ein bißchen mehr,
geben Sie sich ein bißchen mehr Mühe
Voilà, es geht doch,
lächeln Sie, singen Sie...
lalalalalalal....
Lachen Sie, Milord, singen Sie Milord,
lalalallalala..
weiter Milord, ja bravo, Milord!
lalalalalala........
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