Inas Geschichte:


letzte Änderung 03.06.2001

15. Teil
. . . 'Welcome home' , Ina

Eine kluge Frau hat mal gesagt:

"Mut ist , wenn man das tut,
was das Herz einem befiehlt!"

öttin sei Dank kommt es erstens 'anders' und zweitens 'als man denkt'. So hat uns auch 'unsere' Ina nicht enttäuscht! Vier Jahre ohne neue CD, Konzerte, jubelnde Fans...- das ist nun wirklich genug! Jetzt wird wieder volle Power durchgestartet: mit neuem Selbstbewußtsein und ganz viel positiver Energie und Kraft!
Der Titel der neuen CD heißt "Mit früher ist heute vorbei"- und das ist genau die richtige Einstellung, um wieder mit

Liebe, Lust und Leidenschaft
die Musikbühnen für sich einzunehmen. Und wir kommen Doch noch in den Genuß weiterer Spitzen- Konzerte von Ina und Band. Wow, welch ein absolutes Glücksjahr, als Anfang des Jahres Gerüchte laut werden-
es kommt wie ein Schrei aus der Stille:
Ina geht wieder auf Tour!

Wer- wie- wo- wieso- was weiß ich?
Es dauert dann noch eine ganze lange Weile- nervenaufreibend und fast wahnsinnig machend- bis endlich was 'offizielles' vorliegt. 'Unsere' KlampfenElse ist wieder da! Klar, dass es auch eine neue Tour im Frühjahr gibt..., aber dazu später mehr.
Was hat Ina in den vier Jahren gemacht, als sie sich zurückgezogen hat aus dem Musikgeschäft?
Nun, wie schon geschrieben: sie ist in ein tiefes Loch gefallen, konnte mit dem Druck, der von Plattenfirma, Produzent, Medien usw. auf sie ausgeübt wird, nicht mehr umgehen. Sie hat das Gefühl, dass alles vorbei ist- wird sehr krank und weiß nicht, woher der Schmerz kommt. Ina zweifelt an jeder Textzeile, die sie schreibt: findet die Plattenfirma das gut?
... findet der Produzent das gut? Was sagt das Publikum dazu? Wie ist die Meinung der Musikredakteure? Sie steht mit dem Rücken zur Wand. In dieser Zeit entdeckt sie ihre Liebe zur Natur; abends mal ausgehen erscheint ihr auf einmal unwichtig und langweilig und so zieht sie 1995 auf's Land. Sie besinnt sich auf sich selbst zurück, findet Gefallen am Wiederentdecken der Sinne: Gerüche wahrnehmen, Stille schätzen lernen und andere Dinge rücken in den Vordergrund.
ine ihrer großen Lieben gehört schon seit Jahren dem Theater und so scheint es nicht ganz unlogisch, dass Ina früher oder später näheren Kontakt dazu bekommt. Freunde, die ein freies Theater betreiben laden sie zu sich ein und bieten ihr die Regieassistenz zu Marivaux' "Der Streit" an. Die Arbeit beim Theater befreit sie aus der Einsamkeit, die der Beruf als Sängerin mit sich bringt und langsam kann sich Ina von dem Druck befreien, der sie so fertig macht. Sie zieht einen Schlußstrich unter die Erwartungen der "anderen" und hört wieder nur auf ihre innere Stimme, auf das, was sie selber eigentlich will. Und das ist nicht dem 'Trend hinterherlaufen' sondern in erster Linie 'Musik machen', weil es Spaß und Lust macht!
Mit Verwunderung und sicher auch mit einer gehörigen Portion Stolz muss Ina registrieren, dass nicht nur unter den Fans sondern auch unter den Schauspielerkollegen u. - kolleginnen der Ruf nach ihren alten Hits als auch nach neuen Songs immer lauter wird und so beginnt sie im Frühjahr '96 wieder zu schreiben. Es juckt ihr wieder in den (Gitarre-) Fingern. Frauen und Männer sind nun weniger ihr Thema, sondern grundsätzliche Fragen zum 'Sein' beschäftigen sie: Wo komm ich her? Wo geh ich hin, wenn ich nicht mehr da bin? Wer hat eigentlich zwei Minuten vorm Urknall gesagt: lass krachen?
Produziert wird die neue CD wieder von Jo Steinebach und ohne Termindruck kann so schon im März '97(Ina arbeitet mit eigenem Plattenlabel!) die CD veröffentlicht werden. Und dann gibt es endlich das heißersehnte Wiedersehen mit "unserer" Ina bei der "Zwischen den Stürmen"- Tour!!!
chnell wird klar, dass hier kein müdes Comeback versucht wird, sondern eine nach vierjähriger Pause frisch durchstartende Künstlerin ihr neues Programm präsentiert. Es geht nicht durch die großen Hallen wie einst, sondern durch kleine, intime Säle- teilweise mit richtigem Wohnzimmercharakter. Die stimmgewaltige Ina hat auf jeden Fall schon mal einen kleinen Bonus in der Tasche: denn sie wird begleitet von einer erstklassigen Band, zu der neben Manni Hollaender (Gitarre und Mundharmonika), Jo Steinebach (Keyboard), Jean-Marie Peschiutta (Gitarre, Banjo) auch der ehemalige Gianna Nannini- Bassist Nick Davis sowie der Schlagzeuger Andy Kupfer gehören.
Was kann da noch schiefgehen, wenn frau nach eig. Angaben "die beste Band seit 20 Jahren" an ihrer Seite hat?
na ist wieder da! Sie ist ausgelassener geworden und selbstbewußter und sie hat mehr Power denn je! Sie hat zurückgefunden zu ihrer Musik, zu ihren Fans und somit zu uns!

Ein kleiner Schritt für die Menschheit,
ein großer Schritt für uns Fans!

Über das Verhältnis zu ihren Fans hat Ina mal gesagt: "Jeder sagt das wahrscheinlich, dass man die besten Fans der Welt hat... Also, es gibt da 'nen kleinen Pulk von Fans, denen fühlte ich mich- so komisch wie es klingt- auch verpflichtet,... die haben auch gewartet. Und als ich dann wieder auf der Bühne war, haben die mit so großer Treue und Liebe mir über die Zeit hinweggeholfen. Sie sind wieder da! Und das hat mich sehr gewundert. Umwerfend ist das, wenn man nach so langer Zeit mit offenen Armen wieder so aufgenommen wird und empfangen wird und auch begleitet wird. Das ist wirklich teilweise erschütternd!"

Eines ist sicher, liebe Ina:
Wir bleiben bei Dir! Lebenslänglich!

Wenn auch Ihr der InaMania verfallen seid,
dann schaut mal wieder vorbei...


Teil 16

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