Inas Texte:



All und Alles

Es ist soweit gekommen
die Täuschung ist vorbei
hast mich nie so gesehen
so, wie ich bin - so frei.

Ich erschein in vielen Formen
ich bin die Sonne, ich bin wie der Wind
ich wirbel mit den Blättern
bin Frau und Mann und Kind

... und ich leuchte in meinen Farben
und folge nur meinem Stern
das, was ich bin, das bin ich wirklich
- und ich bin es gern

Ich bin der Ros' entsprungen
aus einer Wurzel zart
so, wie die Alten sungen
von wem ist meine Art?

Ich erschein in vielen Formen
ich bin die dunkle Seite vom Mond
ich bin das Licht, daß zwischen
den Galaxien wohnt

... und ich kreise mit den Planeten
und folge nur meinem Stern
ich bin mein All-und-mein-Alles
- und ich bin es gern

bin nicht nur gut- nicht nur schlecht
nicht nur falsch- nicht nur echt
das Einzige, was ist
ist das, was ich bin
bin nicht nur doof- nicht nur schlau
nicht nur zart- nicht nur rauh
ich bin mein All-und-Alles
ich bin, wie ich war

... und ich leuchte in meinen Farben...

... und ich lebe jetzt, vielleicht noch morgen,
vielleicht noch in einem Jahr,
ich bin mein All-und Alles,
ich bin, was ich immer war.



CD: Spieglein, Spieglein, 2000