So, wie du bist, ist man heute nicht mehr
wie du bist, bist du mir viel zu schwer
so, wie du bist, wirst du es mir zeigen
liegst wie grauer Pappschnee
auf vereisten Zweigen
da, wo du liegst
liegst du nicht allein
weil wilde Wölfe sich erkennen
an ihrem Einsamsein.
So, wie du bist, hebst du ab, kommst nicht an
wo du bist, da reicht keiner mehr ran
wer du bist, wie du dich niemals siehst
wirst du dich immer wieder sehn
wie ein kaltes Biest
das, was du bist
bist du nicht allein
weil wilde Wölfe sich erkennen
an ihrem Einsamsein.
So, wie du bist, ist der Punkt schnell erreicht
wie du bist, nie schwerelos, nie leicht
wo du bist, mit jedem Zentimeter
mal im Himmel, in der Hölle
nur ein Herzschlag später
da, wo du bist
bist du nicht allein
weil wilde Wölfe sich erkennen
an ihrem Einsamsein.
So, wie du bist, so wie du in dir ruhst
so, wie du bist, weißt du, was du tust
wie du bist, die Frage macht kein' Sinn
spiegel mich nur in dir wieder
seh in dir, wer ich bin
das, was du bist
bist du nicht allein
weil wilde Wölfe sich erkennen
an ihrem Einsamsein
das, was ich seh, seh ich nicht allein...
das, was du bist, bist nur du allein...
CD: Spieglein, Spieglein, 2000
