Konzert- Rückblick:


Ina und Manni
(Duisburg, 18.12.1999)

Christmas Rock


Oh Göttin - wie haben wir uns auf dieses Konzert gefreut: das letzte in diesem Jahrhundert! Für uns natürlich ein absolutes MUSS, denn das war vorerst die letzte Gelegenheit, Ina und Manni noch einmal live zu erleben.
Und jede Minute und jeder "Schmerz" waren es wert, denn: wer nimmt nicht gerne eiskaltes Wasser zum Duschen, "Hängematten" zum Schlafen und tiefgekühlte Zimmer in Kauf, nur um Ina zu sehen?
Ganz zu schweigen von schrägen Korridoren - auf denen frau mehr oder weniger nur in waagerechter Haltung laufen konnte -, geklauten Autoantennen und zähem Ruß auf den Scheiben, der um ein Haar unsere Heimkehr ins abenteuerliche Dithschieland verhindert hätte.

Und - sonst noch was?
Nun ja, wir brauchen eben diese kleinen, fiesen Herausforderungen, die das Leben mit 'Ina on tour' so mit sich bringen.
Allen Widrigkeiten zum Trotz hatten wir ein wunderschönes, herzliches Wiedersehen!
Dem feierlichen Rahmen entsprechend, haben natürlich auch wir uns unsere Gedanken gemacht, wie wir diesem Auftritt mit modischen Accessiores den nötigen Schliff geben können. Und was eignet sich da besser als "Deppsche Käppsche", die zudem auch noch wie wild blinken? Die wiederum waren Schuld daran, daß der Gig von Manni und Ina erst mit erheblicher Verspätung (einige Sekunden!) beginnen konnte, da Ina sich erst mal mit den Gegebenheiten in der ersten Reihe vertraut machen mußte. Zwar weiß sie, daß sie bei uns immer mit dem "Schlimmsten" rechnen muß, aber sie weiß nie, was sie erwartet - und das macht es so spannend!
Nach einigen Momenten der Besinnung konnte es dann endlich losgehen. Die Stimmung war gut und völlig gelöst. Die beiden begeisterten uns und das Publikum mit zahlreichen "Hits & Hits" (denn Flops gibt es für uns nicht!), wie z.B. "Ohne mich", "Jahre schon her", "Neue Männer" und "Frauen kommen langsam - aber gewaltig".
"Beschwert" sich Ina doch immer bei "Einfach abhaun, einfach gehen", daß ihr keiner " . . . 'ne Rose schießt", so wurde auch dieses Manko endlich mal 'stante pede' (richtig so?) behoben: kaum ausgesungen, schossen auch schon unzählige Rosen in Richtung Ina. Göttin sei Dank konnten wir keine sichtbaren Verletzungen an ihr feststellen!
Als besonderes Schmankerl gab's dann zur Belustigung aller die beiden Jahrhunderthits:
"Don't think twice" (Duett mit Baez/Dylan)
und die "Glocken vom Königssee".



Tief gerührt waren/sind wir von ihren lieben Worten an uns Fans.
. . . schön zu wissen, daß sie uns genauso braucht, wie wir sie!
Und dieses Gefühl wird uns auch in Zukunft immer begleiten!


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